Der Moldau Radweg

Der Moldau Radweg führt über einen langen Fahrtweg direkt an der Moldau entlang. Der Fluss Moldau entspringt durch zwei Quellflüsse, der Kalten und der Warmen Moldau. Die Moldau fließt bis in den Lipnostausee. An diesem See beginnt auch die Tour.

Naturbelassene schöne Landschaften

Der Moldau Radweg bietet den Vorteil, dass er durch die herrliche Landschaft des Böhmerwald. Der Böhmerwald gehört zu den Mittelgebirgen und sorgt beim Radweg für eine angenehme Berg- und Talfahrt in Flussrichtung. Der Weg führt vorbei an einer naturbelassenen, schönen Landschaft und durch die Schluchten bis nach Vyssid Brod. Hier kann man sich ein altes Kloster aus dem 13. Jahrhundert ansehen. In der Stadt Kumnau sollte nicht vergessen werden, die wunderschöne Altstadt und ein Schloss der Schwarzenberger-Dynastie zu besuchen.

Viele mittelalterliche Städte

Der Moldau Radweg bietet die Möglichkeit, viele mittelalterliche Städte zu besuchen. Ein schönes Ausflugsziel ist das Kloster in Zlata Koruna und die alte Stadt Budweis. Sie wurde nach einem Brand im Stil des Barocks wieder neu aufgebaut. Ein weiteres Ausflugsziel ist das Schloss in Hluboka. Es wurde in einer traditionell englischen Tudoroptik erbaut. Die Stadt Hluboka stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist heute ein beliebter Touristenort.

Vom Böhmerwald bis nach Melnik

Von Hluboka geht es direkt weiter zur großen Stadt Tyn. Sie wurde bereits im 10. Jahrhundert errichtet und wurde vor allem durch den Salzhandel reich. Sehenswert ist außer der schönen Kirche vor Ort auch ein altes Renaissance Rathaus. Über den Moldau Radweg geht es weiter durch ein Naturschutzgebiet und die Städte Pisek, Kamyk, Zebrak und Slapy. Von hier aus muss nur noch ein Höhenzug überquert werden. Jetzt ist es nicht mehr Weit bis Melnik, wo die Moldau in der Elbe endet.

Frühling auf dem Moldau Radweg